Boden-Stammtisch „Almwirtschaft“
Ein Abend für alle, die sich für Landwirtschaft und Böden interessieren
Almwirtschaft und Kulturlandschaft:
Wiederbeweidung, Bodenentwicklung, Biodiversität und Klimawirkung am Beispiel der Brunnenkopfalm
Die Brunnenkopfalm in den Ammergauer Alpen ist seit mehr 60 Jahren aufgelassen. Seit 2018 wird sie im Zuge des Forschungsprojektes SUSALPS wiederbewirtschaftet. Die Beweidung erfolgt mit Murnau-Werdenfelser Rindern des Landwirts Roman Bertl aus Altenau. Im Forschungsverbund um das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird untersucht, wie sich die erneute Beweidung auf Boden, Artenvielfalt und Wasserqualität auswirkt. Der Abend zeigt, wie extensive Almwirtschaft zur Entwicklung und dem Erhalt alpiner Ökosysteme beitragen kann, den Treibhausgas-Fußabdruck der Milchproduktion verringert und welche Schlussfolgerungen sich daraus für den Umgang mit Kulturlandschaften ableiten lassen. Nach einem Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse der Brunnenkopf-Wiederbeweidung gibt Peter Bonleiter Beispiele aus der almwirtschaftlichen Praxis.
Referenten
Michael Dannenmann (KIT): Ergebnisse und Einordnung aus der Forschung
Peter Bonleitner: Almpächter Fellalm, Bayrischzell
Ablauf des Abends
18:30 Uhr Eintreffen
19:00 Uhr Begrüßung und Abendessen
19:15 Uhr Impulsvorträge von Wissenschaft und Praxis
20:15 Uhr Diskussion und Austausch
21:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Die Vereinten Nationen haben 2026 zum Internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums erklärt. Damit rücken die Bedeutung von Weideflächen, nachhaltiger Weidetierhaltung und die Rolle von Hirtinnen und Hirten für Ernährungssicherung, gesunde Böden und Biodiversität in den Fokus.
Auch in Nantesbuch spielt dies eine besondere Rolle: Bis Ende 2026 werden wir die Themen Hirtentum und Almwirtschaft verstärkt in unser Programm einbinden.
Service & Veranstaltungsbesuch
Teilnahme kostenfrei. Verpflegungspauschale: 18 €
Titelbild: Michael Dannenmann
Weitere Informationen für den
Veranstaltungsbesuch finden Sie hier.